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Unser schönster Urlaub ...

Als die Nachbarin hörte, wir fahren nach Südafrika, meinte sie plötzlich „ ...dann müssen Sie unbedingt dorthin!“
Das kennen Sie bestimmt auch. Oft bekommen wir auch solche Rückmeldungen unserer Gäste.
Auf dieser Seite wollen wir „O-Ton“-Berichte unserer Afrikaner wiedergeben.
Gerne stellen wir dabei auch einen Kontakt her oder Sie kommen einfach zu einem unserer Afrika-Stammtische
und tauschen sich mit anderen Gästen aus. (Termine siehe Aktuelles)

Pongo... das Nashorn "ohne Horn" keyboard_arrow_down

Ich danke Marina & Marita für diese tolle Beschreibung des "dehorning" von Pongo auf der
Leopard Mountain Lodge im Juni 2019

...

Südafrika Tag 11 unserer Reise durch KwaZulu Natal

Heute steht ein außergewöhnliches Erlebnis an: wir dürfen bei einem Nashorn - Dehorning dabei sein. Aufgeregt brechen wir mit unserer Gruppe am Nachmittag von der Leopard Mountain Lodge im Manyoni Private Game Reserve auf. Am Treffpunkt angekommen,  stehen  schon die Ranger und der Hubschrauber für den Tierarzt bereit. Ein Ranger ist schwer bewaffnet.

Als erstes bekommen wir ein Briefing, dabei erklärt uns eine Rangerin, warum Nashörner ein Dehorning unterzogen werden. Das tödlichste Problem eines Nashorns ist sein Horn. Das Horn wird auf dem Schwarzmarkt teurer als alles andere auf der Welt gehandelt, und ist aus diesem Grund bei Wilderern sehr begehrt. Leider werden die Tiere durch Wilderer durch  die widerlichsten Methoden abgeschlachtet und  liegengelassen. So verenden viele Tiere auf grausamste Art und Weise. Das Horn ist gerade im Asiatischen Raum sehr beliebt, da man dort dem Horn Wunderkräfte zuordnet. Dabei ist das Horn medizinisch nutzlos, genau wie unsere Nägel. Um es zu unterbinden, werden in den Private  Game Reserves die Nashörner enthornt, durch einkürzen des Horns. Da die Hörner nachwachsen, wird dieses alle 3-5 Jahre wiederholt. Sie erklärte uns auch, dass es verhältnismäßig nur noch sehr wenige Spitzmaulnashörner (Black Rhino) gibt. Breitmaulnashörner (White Rhino) werden auch immer weniger, sind aber noch nicht so von Aussterben betroffen wie die Spitzmaulnashörner.

Uns wurde die Vorgehensweise des Dehorning erklärt (dem Hubschrauber wurden in der Zwischenzeit die Türen entfernt). Der Tierarzt schießt aus dem Hubschrauber dem Nashorn die Betäubung  ins Hinterteil, die Wirkung tritt schnell ein, und das Nashorn fällt um.

 Der Tierarzt erklärte uns, welche Betäubung er verwendet, sowie die weitere Vorgehensweise. Er mahnte uns dringlich, nicht mit der Betäubung (eine hochprozentige Drogenmischung) in Berührung zu kommen, da diese Mischung für den Menschen  schon in kleinsten Mengen tödlich ist.  Interessant war, dass das Tier nicht tief in Narkose gelegt wird, sondern nur soweit sediert, dass die Vitalwerte herunter gefahren werden. Vorort wird noch ein Mittel gespritzt, welches die Nebenwirkung der Drogen abschwächt. Zum Wachwerden bekommt das Nashorn ein weiteres Mittel dann verabreicht.

Es steht noch nicht fest, ob es ein Spitz- oder Breitmaulnashorn sein wird. Wenn es ein Breitmaulnashorn ist, dürfen wir beim wachwerden aus der Nähe zusehen, da sie wesentlich friedlicher sind als Spitzmaulnashörner.

Los geht’s…    Im flotten Tempo in die vom Hubschrauber über Funk vorgegebene Richtung. Als wir den Hubschrauber sehen geht es über Stock und Stein (Offroad) weiter. Der Hubschrauber zieht immer engere Kreise, senkt sich vorne ab und der Tierarzt schießt. Wir bleiben stehen. Die Ranger rennen mit allerhand Gepäck in den Busch zum Nashorn. Nachdem sichergestellt war, dass das Nashorn ausreichend betäubt war, wurden ihm die Augen verbunden und es bekam noch die Ohren mit Stöpseln versehen. Endlich durften wir los. Aufgeregt laufen wir durch den Busch. Da lag es, das Nashorn. Sicherheitshalber fragte ich nochmal nach, ob ich es wirklich anfassen durfte. Es fühlt sich ganz warm und weich an. Es war ein Spitzmaulnashorn, Pongo hieß sie ,10 Jahre alt  und schon einmal enthornt worden. Die Rangerin fragte, ob jemand beim Hornvermessen helfen wollte. Klar, wollte ich. Umfang und Länge der beiden Hörner wurden vermessen und dokumentiert, sowie der Abstand der Nasenlöcher. Zur gleichen Zeit wurde am Schwanz eine Hautprobe für DNA  Abgleich und Tests entnommen, dabei war John aus unserer Gruppe behilflich indem er mit einem Skalpell die Probe entnahm. Er war genauso aufgeregt wie ich. Der Tierarzt zeichnete  derweil auf einem Tablett die Umrisse und Besonderheiten von Pongo auf, und die Ranger bereiteten das Enthornen vor. Der Untergrund wurde abgedeckt, damit  die Hornspäne aufgefangen werden. Mit der Kettensäge wurden die Hörner entfernt, die verbleibenden Stumpen danach mit der Flex geglättet. Über die Stumpen wurde ein mit Parknamen versehenes Tuch gestülpt, und wir wurden gebeten, dieses über die Sozial Medien zu verbreiten. Das Horn wurde nummeriert, es trägt die Nummer 200, und wird an einem sicheren Ort aufbewahrt. Schnell noch ein paar Fotos, dann mussten wir auch schon wieder flugs zum Jeep und fahren, denn Pongo sollte geweckt werden. Die Ranger bedankten sich bei uns für unsere Unterstützung, dass wir einem Nashorn zu einer friedlichen Zukunft verholfen haben.
Wir danken Andreas, dass er dieses Abenteuer für unsere Truppe möglich gemacht hat.

Marita und Marina

AHa: Fotos dazu werden später noch eingestellt. Ich bitte um ein wenig Geduld.

Frühjahr 2018, Familienurlaub in Südafrika keyboard_arrow_down

Hallo Herr Hack!
Leider ist unser Urlaub schon vorbei, gerne wären wir weitere 3 Wochen durchs Land getingelt! Schöne Grüße von Dagi und Wolfgang von Montana sollen wir bestellen, wo wir eine wirklich tolle und unterhaltsame Zeit verbracht haben! Emilian war nicht mehr zu sehen, entweder war er mit dem Hund unterwegs oder mit dem Sohn vom Koch! Insgesamt hatten wir wirklich einen tollen Aufenthalt und viele nette unkomplizierte Menschen kennengelernt!

Leider hatte unser Flug nach Durban so viel Verspätung, dass wir erst um 19 Uhr im Stockdunkeln vor Ort waren! Da hätten wir dann doch die Übernachtung in Durban gebraucht! Dafür sind wir in St Lucia schon erwartet worden und direkt vom Wachmann mit auf Hipposuche genommen worden!

Der Umfolozi NP hat uns sehr gut gefallen, er hatte noch sowas Ursprüngliches, Abenteuerliches. Tiere haben wir reichlich gesehen, Löwen aber nur mit dem Fernglas.

Wir hätten noch so viel unternehmen und entdecken können ...  :-) und ich könnte noch so viel erzählen ... :-)

Vielen Dank für die gute Planung und schöne Pfingsten
Carola B.
 

Flitterwochen in Südafrika keyboard_arrow_down

..wir wollten uns nach der ersten kalten Woche in Deutschland und einem langsamen, sehr schweren
Wieder-Einleben nochmal bei Ihnen melden. Wir haben ja schon viele schöne Reisen hinter uns. Aber Sie haben es wirklich geschafft, uns unseren bisher allerschönsten Urlaub zu bereiten. Wir waren vom ersten Augenblick an begeistert und waren bestimmt nicht zum letzten Mal in Südafrika. Und auch dann kommen wir bestimmt wieder auf Sie zu.

Besonders möchten wir uns auch nochmal für den wunderschönen Abend in der Forest Lodge bedanken. Den, so wie alles andere, werden wir so schnell nicht wieder vergessen.

In diesem Sinne können wir nur nochmal danke, danke, danke für ihre tolle Hilfe und Vorbereitung unserer wunderschönen Flitterwochen sagen!!!

Roberta und Jan